Katzenfötus © Vetsuisse-Fakultät/ M. Aimée Oesch

"Was muss sichtbar sein?"

Wissenschaftspreis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Photographie an Michelle Aimée Oesch

 

Für ihre Anatomischen Studien der Veterinärmedizin wird die Schweizerin Michelle Aimée Oesch (Universität Zürich, Fakultät Tiermedizin) mit dem Wissenschaftspreis 2021 der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet.

Die Preisverleihung findet am 24. September 2021 um 14:30 Uhr im Rahmen der PHOTOPIA Hamburg auf der CONTAINER Stage statt.

Der DGPh-Preis der Sektion Wissenschaft, Medizin und Technik dient der Anerkennung und Förderung von Wissenschaftler*innen und Photograph*innen. Ausgezeichnet wird eine herausragende Arbeit der Visualisierung der Wissenschaft.

In der Begründung der Jury heißt es:

„Die unterschiedlichen Themengruppen zeigen, dass sich Frau Oesch unterschiedlicher Aufnahme- und Beleuchtungstechniken bedient. Von experimentell narrativen, über systematisch dokumentarischen Bildreihen hin zu inszenierten Wissenschaftsphotographien, die Arbeiten zeigen konsequente Reduktionen auf Wesentliches. Mal nutzt sie die Bildsprache ihrer Zeit, mal reizt sie neue Möglichkeiten aus.“

Über Michelle Aimée Oesch

Michelle Aimée Oesch arbeitet an der Universität Zürich, wo sie in der Fakultät Tiermedizin u.a. Photographien von anatomischen Präparaten anfertigt. Sie lebt in Zürich und studierte Fotografie im Bachelor an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Royal Melbourne Institute of Technology in Australien. Ihren Master in Visueller Kommunikation und Bildforschung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz absolvierte sie mit summa cum laude im Jahr 2020. Titel ihrer Arbeit: „Einflussfaktoren, welche das Bildaussehen bestimmen, anhand des Beispiels der Fotografie von anatomischen Präparaten“

Über ihre Arbeit sagt sie: „Die Frage: „Was muss sichtbar sein?“, steht immer im Zentrum und ist eine der wichtigsten Fragen in meiner Arbeit. […] Denn es hat sich bewahrheitet, dass professionelle, „ästhetische“ Fotos in vielfältiger Weise verwendet werden können und so Bildbetrachtende ggf. auch für ein Thema begeistert werden können, das ihnen sonst fernliegen (oder sie abstoßen) würde.“

Michelle Aimée Oesch