Esther Haase

PHOTOPIA Stage | Halle A4
Freitag, 14. Oktober 2022 | 15:00 Uhr

Im facettenreichen Werk von Esther Haase kommt vieles zusammen: die Lust am Fotografieren aber vor allem die Lust an der Inszenierung von Mensch und Mode. Esther Haase offenbart in ihrem Schaffen die gesamte Bandbreite einer ideenreichen Regisseurin und Theaterdompteuse, getrieben von Empathie, Chronistin eines erotischen und jederzeit selbstbewussten Frauenbildes.

Ihre Bilder sind ein Tanz mit der Kamera, den die Fotografin auch im realen Leben feiert. Alles ist Choreographie. Nichts scheint unnötig schwer, erzwungen oder gestelzt. Schnappschussromantik und Short Stories sind neben Bewegungsunschärfen bildgebende Stilmittel. Ihre fantasievollen, cineastischen Bildwelten suggerieren dem Betrachter mit einem wissenden Augenzwinkern, dass das Leben eine schillernde Bühne ist, auf der man sich selbst und andere hinter all den Kulissen, Kostümen, Masken und Make-Up nicht zu ernst nehmen sollte.

Esther Haase gewährt am Freitag, den 14. Oktober, um 15:00 Uhr, auf der PHOTOPIA Stage spannende Einblicke in ihre erfolgreiche Karriere und ihr Schaffen in der Fotografie.

© Orion Dahlmann

Ihre Bilder zelebrieren die Freude am Sein, die Leidenschaft, das selbstbewusste Spiel mit der Sexualität, den Ausbruch aus dem starren Korsett des Alltags, vor allem aber den Menschen in seiner Gesamtheit: abenteuerlustig, stark, kühn, erotisch, manchmal auch melancholisch und in sich gekehrt, aber immer ganz bei sich selbst. Ihre Frauengestalten sind selbstbewusst und souverän, wie Esther selbst sind sie voller Energie und Emotion, immer in dynamischer Bewegung.

F.C. Gundlach

Esther Haase ist seit vielen Jahren für internationale Auftraggeber und renommierte Magazine tätig. Die Fotografin wechselt dabei spielerisch zwischen den Genres Mode, Porträt, Reportage und freien Kunstprojekten. Sie hat Vivienne Westwood, Angela Merkel und Karl Lagerfeld fotografiert, für die »Vogue« und die »Vanity Fair« gearbeitet, Werbekampagnen für Guess und Escada realisiert, mit ihren Werken ist sie in Museen und Sammlungen vertreten.