Patrick Faigenbaum: Fotografien 1974 – 2020

Die Monografie zeigt die gesamte Bandbreite von Faigenbaums bedeutendem Schaffen, von frühen Schwarzweißporträts über komplexe Städteserien bis hin zu den jüngsten Werkgruppen.

Patrick Faigenbaum gehört zu den künstlerisch interessantesten Fotografen seiner Generation in Frankreich. Über sich selbst sagt Patrick Faigenbaum, er sei "im Wesentlichen ein Porträtist". Damit ist nicht allein das Porträt einzelner Personen gemeint, auch Stillleben und Landschaften atmen in Faigenbaums Fotografien die Ästhetik des Porträts. Ende der 1980er Jahre wurde er mit Gruppenporträts italienischer Adelsfamilien international bekannt; als Artist in Residence am Weserburg Museum in Bremen 1996-98 wandte er sich städtischen Szenerien zu; seine Kolkata-Serie wurde 2013 mit dem Henri Cartier-Bresson Award ausgezeichnet.

Patrick Faigenbaum wurde 1954 in Paris geboren, wo er lebt und arbeitet. Ab 1969 studierte er in Paris Malerei und Grafik, wandte sich 1973 aber der Fotografie zu. Seit 1980 zeigt er seine Bilder international in Ausstellungen, vor allem in Frankreich, Spanien, den USA und Kanada. 1985 bis 1987 war Patrick Faigenbaum Stipendiat der Villa Medici, Académie de France, in Rom. Seit 2001 ist er Professor an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.

Schirmer Mosel Verlag, 224 Seiten, 200 Abb. in Farbe und Duotone, Deutsch, Hardcover, 58 Euro, ISBN 978-3-8296-0924-1

 

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