Maria Haas: Matriarchinnen

In ihrem Buch nimmt Maria Haas den Betrachter mit zu den drei größten matriarchalen Gesellschaften der Welt – China, Indien und Indonesien.

Matriachale Gesellschaften sind egalitär und zeichnen sich durch nicht-hierarchische Sozialstrukturen aus. Ihre wirtschaftlichen Werte basieren auf Ausgleich und Solidarität, private sowie politische Entscheidungen werden stets im Konsens getroffen. Somit ist das Matriarchat alles andere als die bloße Umkehrung des Patriarchats. Die Matriarchin als Oberhaupt der Familie gibt Anweisung und Rat. Dabei hat sie keine Befehlsmacht inne, sondern genießt vielmehr eine natürliche Autorität. Für diese Rolle benötigt sie Intelligenz, Führungstalent, integrative Fähigkeiten sowie ökonomische, politische, familiäre und spirituelle Kompetenzen.

Für ihr dokumentarfotografisches Projekt hat Maria Haas über mehrere Jahre matriarchalen Lebensformen in verschiedenen Ländern nachgesprürt. Ihr Interesse gilt einzigartigen Menschen, Kulturen und Gesellschaftsformen. Maria Haas wurde 1968 geboren. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Kerber Verlag, 164 Seiten, 116 Abb. in Farbe, 1 Abb. in SW, Deutsch / Englisch, Hardcover, 45 Euro, ISBN 978-3-7356-0704-1

 

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